www.thumpser.at - Pressebericht vom 2. Jänner 2008

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Eintrag
vom 2. Jänner 2008
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Initiative der SPNÖ findet einhellige Zustimmung im Parlament

 

Nationalrat spricht sich geschlossen gegen Ultraschall-Vertreibungsgeräte gegen Jugendliche aus

 

St. Pölten, (SPI) – „Der Nationalrat hat sich geschlossen gegen Ultraschall-Vertreibungswaffen gegen Jugendliche ausgesprochen und ist damit unserer Initiative im Landtag gefolgt“, zeigt sich der SPNÖ-Mandatar, LAbg. Herbert Thumpser erfreut. Die SPÖ-Niederösterreich hatte sich im November 2007 einstimmig gegen das sogenannte „Mosquito Sound System“ ausgesprochen. „Es handelt sich dabei um ein Gerät, das einen sehr hohen, modulierten Ton erzeugt, der sich im Grenzbereich der für den erwachsenen Menschen noch hörbaren Frequenzen bewegt. Das heißt, der Ton ist fast nur für Kinder und Jugendliche hörbar und vor allem äußerst unangenehm. Das in England entwickelte Gerät wird daher ganz gezielt zur Vertreibung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt“, erläutert LAbg. Thumpser.

 

„Ein solches Vorgehen ist natürlich vollkommen inakzeptabel. Es ist schier unvorstellbar, mit einer Art ‚Hundepfeife’ gegen Kinder und Jugendliche vorzugehen. Solchen Praktiken muss unbedingt ein Riegel vorgeschoben werden. Denn diese Geräte widersprechen nicht nur jeglichen Grundlagen einer zivilisierten Gesellschaft, sondern es liegen auch noch keinerlei Untersuchungen über mögliche Langzeitfolgen vor“, so Thumpser weiter. Das Parlament verlangt nun einstimmig ein Verkaufsverbot für derartige Geräte. „Ich bin sehr froh darüber, dass auch das Parlament sich nun einstimmig für ein Verbot dieser ‚Vertreibungsgeräte’ ausgesprochen und damit ein klares Zeichen gegen derartige Praktiken gesetzt hat“, so LAbg. Herbert Thumpser abschließend.